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Apfelsorte Natyra vorgestellt: knackiger Bio-Apfel mit ordentlich Geschmack 🍎

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Dunkelrot, knackig, saftig und schön aromatisch: Natyra® gehört zu den neueren Apfelsorten und ist besonders im Bio-Obstbau interessant.

Auch bei uns auf dem Obsthof wächst Natyra. Grund genug, euch die Sorte einmal etwas genauer vorzustellen.



Woher kommt Natyra?

Natyra stammt aus den Niederlanden und wurde im Züchtungsprogramm der Universität Wageningen entwickelt. Entstanden ist die Sorte aus einer Kreuzung von Elise mit einer schorfresistenten Zuchtselektion.

Ganz genau genommen heißt die Sorte übrigens SQ159. Natyra® ist der Markenname, unter dem biologisch erzeugte Äpfel dieser Sorte vermarktet werden.



Wie schmeckt die Apfelsorte Natyra?

Für uns ist das eine der großen Stärken der Sorte.

Das Fruchtfleisch ist fest, knackig und sehr saftig. Geschmacklich bringt Natyra eine schöne Mischung aus Süße und Säure mit und besitzt ein ausgeprägtes fruchtiges Aroma.

Kurz gesagt:

Knackig, saftig, süß-säuerlich und aromatisch.

Damit ist Natyra vor allem ein richtig guter Apfel zum direkten Reinbeißen.



Wie sieht Natyra aus?

Die Früchte sind meist mittelgroß. Besonders auffällig ist ihre kräftige rote bis dunkelrote Färbung.

Unter der Schale steckt helles und ausgesprochen festes Fruchtfleisch. Natyra gehört damit zu den Äpfeln, bei denen es beim Reinbeißen noch richtig schön knackt.



Wann wird Natyra geerntet?

Natyra gehört zu den späteren Apfelsorten. Je nach Standort, Wetter und Jahr beginnt die Ernte ungefähr Ende September bis Mitte Oktober.

Wie bei allen Äpfeln gilt aber: Die Natur schaut nicht in unseren Kalender. Deshalb entscheidet am Ende der tatsächliche Reifezustand der Früchte, wann wir mit der Ernte beginnen.

Eine große Stärke von Natyra zeigt sich anschließend im Lager. Unter guten Bedingungen lässt sich die Sorte über viele Monate lagern und behält dabei lange ihre Festigkeit.

So können heimische Äpfel auch noch lange nach der eigentlichen Ernte angeboten werden.



Warum mögen Bio-Obstbauern Natyra?

Ein wichtiger Grund ist die Widerstandsfähigkeit gegen Apfelschorf.

Apfelschorf ist eine Pilzkrankheit und gehört zu den wichtigsten Krankheiten im Apfelanbau. Besonders feuchte Witterung begünstigt Infektionen.

Natyra besitzt eine genetisch bedingte Schorfresistenz. Gerade im ökologischen Obstbau ist das eine interessante Eigenschaft.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den Baum einfach pflanzen und anschließend vergessen können. Auch robuste Sorten brauchen Pflege und eine Schorfresistenz macht einen Apfel nicht automatisch zum Selbstläufer.

Natyra wächst beispielsweise eher schwach und kann im Anbau durchaus etwas anspruchsvoller sein.



Wofür eignet sich Natyra?

Seine größte Stärke spielt Natyra als Tafelapfel aus. Waschen, reinbeißen, fertig.

Durch sein festes Fruchtfleisch und das kräftige Aroma lässt er sich aber auch gut in der Küche verwenden, beispielsweise für Apfelkuchen, Crumble, Müsli oder Obstsalat.

Für unseren einfachen Apfel-Crumble ist er also ebenfalls einen Versuch wert.



Natyra auf einen Blick

  • Herkunft: Niederlande

  • Sortenname: SQ159

  • Geschmack: süß-säuerlich und aromatisch

  • Fruchtfleisch: fest, knackig und saftig

  • Ernte: etwa Ende September bis Mitte Oktober

  • Lagerfähigkeit: sehr gut

  • Verwendung: vor allem als Tafelapfel

  • Besonderheit: Widerstandsfähigkeit gegen Apfelschorf



Unser Fazit

Natyra verbindet vieles, was wir uns von einem guten Apfel wünschen: Er schmeckt, ist knackig, lässt sich lange lagern und bringt interessante Eigenschaften für den Bio-Obstbau mit.


Und am Ende ist das sowieso der wichtigste Test:

Apfel nehmen, reinbeißen und selbst probieren. 🍎

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